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2026-05-26

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Entwicklung von PVC-Verarbeitungshilfsmitteln: Von herkömmlichen Schmiersystemen zu Rallychem-Strukturlösungen

Bei der PVC-Verarbeitung bestehen herkömmliche Schmiersysteme typischerweise aus Polyethylenwachs/oxidiertem PE-Wachs, Fettsäureestern und in einigen Fällen Metallseifen oder niedermolekularen Polymerschmiermitteln. Obwohl diese Systeme seit Jahrzehnten weit verbreitet sind, weisen sie bei modernen Hochgeschwindigkeitsextrusions- und PVC-Formulierungen mit hohem Füllstoffgehalt strukturelle Einschränkungen auf.
Beispielsweise beruht die äußere Schmierung auf PE-Wachs-Basis stark auf dem Migrationsverhalten, um die Reibung zwischen Metall und Schmelze zu verringern. Diese Migration wird jedoch häufig nur unzureichend kontrolliert, was zu einer abwechselnden Über- und Unterschmierung führt, was zu einem instabilen Verarbeitungsfenster führt, das durch „Slip-Sticking-Schwankungen“ gekennzeichnet ist. Im Gegensatz dazu können interne Fettsäureester-Schmierstoffe die anfängliche Plastifizierung verbessern, neigen jedoch dazu, sich unter hoher Scherung und Temperatur zu verflüchtigen oder abzubauen, was zu einem Leistungsabfall führt.
Daher liegt das Kernproblem nicht in der fehlenden Schmierung, sondern in der mangelnden strukturellen Gestaltungsfähigkeit des Schmierverhaltens.

Einschränkungen herkömmlicher Einkomponenten-Wachssysteme

Einkomponentensysteme auf Basis von PE-Wachs oder oxidiertem PE-Wachs beruhen auf der Molekulargewichtsverteilung und dem Kristallisationsverhalten, um für die Schmierung zu sorgen. Ihre größte Einschränkung liegt jedoch in der funktionalen Singularität: Sie bevorzugen entweder eine äußere Schmierung (verbessert die Entformung, schwächt aber die Verschmelzung) oder eine innere Schmierung (verbessert den Fluss, verringert jedoch die Oberflächenstabilität).
Bei hoher Füllstoffbeladung (z. B. CaCO₃-gefülltes PVC) oder hohen Extrusionsgeschwindigkeiten gelingt es dieser eindimensionalen Schmierungssteuerung häufig nicht, gleichzeitig Schmelzentwicklung, Entformungsverhalten und Oberflächenqualität auszugleichen.

Der Strukturdesign-Ansatz von Rallychem

Der technische Kernansatz von Rallychem besteht nicht nur in der Bereitstellung eines bestimmten Wachsprodukts, sondern in der Rekonstruktion oxidierter Polyethylensysteme, um ein phasenkontrolliertes Schmierverhalten zu ermöglichen.
Auf molekularer Ebene erreicht das Material durch die Anpassung des Oxidationsgrads und des Säurewertfensters sowohl eine stabile Dispersion in polaren PVC-Systemen als auch eine kontrollierte Grenzflächenmigration. Auf der Ebene der Polymerstruktur verschiebt sich das Schmierverhalten durch die Steuerung der Molekulargewichtsverteilung und des Kristallisationsverhaltens von einem einzelnen migrationsgesteuerten Mechanismus zu einem stufenabhängigen System, das in der frühen Verarbeitung für Fließunterstützung sorgt und während der endgültigen Formgebung eine stabile Grenzflächenschutzschicht bildet.
Noch wichtiger ist, dass dieses strukturelle Design die Schmierleistung von empirischen Formulierungsanpassungen entkoppelt und eine systematische Anpassung an Verarbeitungsbedingungen wie Temperatur, Scherrate und Füllstoffbeladung ermöglicht.

Wesentlicher Unterschied zu herkömmlichen Systemen

Im Vergleich zu herkömmlichen einkomponentigen PE-Wachs- oder Ester-Schmiersystemen liegt der Vorteil von Rallychem nicht in einer stärkeren Schmierung, sondern in der Kontrollierbarkeit und Konstanz des Schmierverhaltens.
Zum Beispiel:
  • Im Vergleich zu PE-Wachs: reduzierte Glanzschwankungen und instabile Haftung durch übermäßige Migration
  • Im Vergleich zu Ester-Innenschmierstoffen: verbesserte Thermo- und Scherstabilität
  • Im Vergleich zu physikalischen Mischsystemen: minimierte Konkurrenzmigration zwischen Komponenten

Fazit: Von Additiven zu Strukturdesignmaterialien

Die Entwicklung der PVC-Verarbeitungshilfsmittel verlagert sich von „funktionellen Additiven“ zu „strukturell entwickelten Materialien“. Herkömmliche Systeme stützen sich stark auf empirische Formulierungen, während sich der Ansatz von Rallychem auf die Gestaltung des Molekül- und Phasenverhaltens konzentriert und die Schmierleistung zu einem vorhersehbaren, anpassbaren und stabilen technischen Parameter macht.

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